Notos Broschüre

Know-how-Schutz

 
Know-how kann als Summe der nicht offengelegten, wirtschaftlich relevanten technischen Betriebsgeheimnisse (z.B. Konstruktionsdaten, Quellcode, Rezepturen) und nicht-technischen Geschäftsgeheimnisse (z.B. Kundendaten, Bezugsquellen) eines Unternehmens definiert werden.

Für wissensbasierte Unternehmen ist Know-how essentiell und Grundlage für die Erlangung, die Verteidigung und den Ausbau ihrer Marktposition. Nur durch Geheimhaltung kann das Wissen eines Unternehmens auch in formale Sonderschutzschutzrechte, wie Patente oder Gebrauchsmuster überführt werden.

Bereits jetzt schützen die deutsche (insbesondere: §§ 17, 18, 19 UWG ) und die meisten ausländischen Rechtsordnungen Know-how gegen den rechtswidrigen Erwerb sowie gegen die rechtswidrige Nutzung und Offenlegung durch Dritte. Ein europäischer Richtlinienentwurf lässt erwarten, dass der Know-how-Schutz in den nächsten Jahren in Europa einheitlich ausgestaltet und dadurch weiter gestärkt wird.

Gerade im Verletzungsfall oder in anderen Sondersituationen, wie Unternehmensverkauf (Anteil oder Assets), Fremdkapitalaufnahme, Mitarbeiterwechsel oder Unternehmenskrise zeigt sich, wie wertvoll Know-how für wissensbasierte Unternehmen ist, wenn es dediziert verfügbar und gerichtsfest dokumentiert ist.

Notos Rechtsanwälte berät seit Jahren Unternehmen, bei der Identifikation und Absicherung von schutzfähigem Know-how; hierzu zählen insbesondere folgende Maßnahmen:

  • Unternehmens-Know-how definiert aufzubauen;
  • nach dem Need-to-know-Grundsatz dediziert verfügbar zu machen;
  • gerichtsfest zu dokumentieren und
  • vertraglich, organisatorisch und technisch abzusichern.

So wird im Verletzungsfall ein schnelles und effektives gerichtliches Vorgehen möglich ist. Dabei greift Notos- Rechtsanwälte auf seine praktischen Erfahrungen aus zahlreichen Gerichtsprozessen zurück, in denen technische Betriebsgeheimnisse und oder nicht-technische Geschäftsgeheimnisse, insbesondere von (ehemaligen) Mitarbeitern der Unternehmen verletzt wurden.

Im Bedarfsfall koordinieren wir die Zusammenarbeit mit:

  • IT-Forensikern
  • IT-Security-Unternehmen
  • Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
  • Strafrechtlern
  • Staatsanwaltschaften
  • Polizei
  • Wirtschaftspsychologen
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